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Mondfinsternis:

2. März 2007: totale Mondfinsternis

Daten:

MondfinsternisIn der Nacht von Samstag auf Sonntag können taucht der Vollmond für einige Zeit in den Kernschatten der Erde. Von Mitteleuropa aus ist das astronomische Ereignis sehr gut zu beobachten - wenn das Wetter mitspielt!

Falls der Himmel klar ist, kann man bereits mit bloßem Auge oder einem Feldstecher die Finsternis gut beobachten.
Zwischen dem ersten Kontakt und dem Eintritt in den Kernschatten der Erde befindet sich der Mond im Halbschatten der Erde und ist weiterhin gut sichtbar, wenn auch deutlich dunkler. Auch im Kernschatten verschwindet der Mond nicht vollständig, da die Erde durch ihre Atmosphäre die Sonnenstrahlen streut. In dieser Phase leuchtet der Mond - ähnlich wie die untergehende Sonne - in einem (allerdings sehr) schwachen rötlichen Licht. Mit einem guten Teleobjektiv kann man während der Totalität sehr schöne Streulichtaufnahmen in leuchtenden Farben erstellen.

Die genauen Daten können Sie der obenstehenden Grafik entnehmen. Beginn der Finsternis ist Samstag um 21:18 Uhr, Ende der Finsternis Sonntag um 3:34 Uhr. Die Dauer der totalen Phase beträgt etwa 1 ¼ Stunden.

Wetterprognose:

Göttingen Wolkenprognosebleibt auch am Wochenende im Bereich eines großen Tiefdrucksystems über dem Nordatlantik. Zwar sind die Temperaturen und die Windverhältnisse für die Sichtbarkeit der Finsternis belanglos, dafür ist das Ereignis umso mehr von den Bewölkungsverhältnissen abhängig. Aus der Grafik (Stand: Samstag 8 Uhr) kann man die Wolkenprognose für die entscheidende Nacht erkennen: Demnach sieht es in der ersten Phase der Finsternis schlecht aus, da vor allem im unteren Wolkenstockwerk eine fast geschlossene Schicht die Sicht zu den Sternen verhindern dürfte. Ab Mitternacht besteht jedoch eine realistische Chance, die letzte Phase der Totalität sowie den Austritt aus dem Kernschatten zumindest zeitweise sehen zu können.
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