23. AugustDie Huricane / Taifun-Saison hat begonnen. In dieser Woche sind drei tropische Stürme auf den Modellen zu sehen: Einer über dem mittleren Pazifik, der sich ohne Landkontakt auflösen wird. Ein weiterer kreist derzeit über dem westlichen Pazifik und trifft vermutlich am Donnerstag auf Taiwan. Der dritte ist erst als tropische Depression vor der Küste Guineas zu sehen. Mit viel Unsicherheit bei der Zugbahn und Entwicklung sieht ihn das GFS auf einer halbkreisförmigen Bahn ohne Landkontakt über den Atlantik ziehen, während das europäische Modell das Potential geringer einschätzt und keine Sturmentwicklung prognostiziert.Wie letzte Woche schon von den Modellen simuliert, hat sich über dem östlichen Atlantik ein langgestrecktes dipolartiges Tief gebildet. Es wird sich vermutlich von der Polarfront abkapseln und als eigenständiges Tief einige Tage über der Biskaya kreisen, bevor es dann Kurs auf Südskandinavien nimmt. Für uns bedeutet das eine Vorderseitenlage, mit der sehr warme Luft nach Mitteleuropa gelangt. Bis Donnerstag könnten die Tageswerte auch bei uns auf knapp 30°C steigen. Bereits am Mittwoch gelangen wir von Westen her in den Hebungsbereich des sich Europa annähernden Tiefs, so dass die Schauerwahrscheinlichkeit steigt. 17. AugustDer subtropische Hochdruckgürtel und die trocken-heiße Luftmasse hat sich auf seine angestammte Lage zurückgezogen. In weite Teile Europas nördlich der Gebirgsketten Pyrenäen, Alpen und Kaukassus liegen die Temperaturen auf oder leicht unterhalb der für die Jahreszeit üblichen Werte.Göttingen liegt nun im südlichen Bereich eines über Skandinavientiefs in einer westlichen Strömung. Die eingeflossene kühle und feuchte Meeresluft neigt vor allem tagsüber zur Wolken- und Schauerbildung. Allerdings werden die Regenmengen im Bereich der täglichen Verdunstung liegen, die akute Trockenheit somit nicht beenden können, auch wenn uns subjektiv die kommenden Tage feucht-kühl vorkommen werden. Der weitere Verlauf wird von einem Tief über Grönland und einem weiteren über Neufundlang choreografiert: Sie vereinigen sich zu einem Trogvorstoß über dem Atlantik, der einen Höhenrücken über Europa induziert. Damit stabilisiert sich die Wetterlage voraussichtlich Richtung Wochenende. Nach Regen sieht es weiterhin nicht aus. Eine diesbezüglich hilfreiche Wetterlage könnte eine Ostverlagerung des Trogs sein, die uns auf eine feuchtwarme Vorderseite bringt, birgt aber ein Starkregenrisiko, dass bei den ausgetrockneten Böden zu erneuten Problemen führen könnte.
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