5. JuliÜber Skandinavien drehte sich während der letzten Tage ein Tiefdruckgebiet. Zwischen ihm und hohem Luftdruck im Südwesten Europas hat sich in einem Bereich zwischen Ostsee und der Mitte Deutschlands ein recht steiler Luftdruckgradient aufgebaut und zu einer lebhaften nordwestlichen Strömung geführt. Nicht untypisch für die Jahreszeit trieb im Nordosten Deutschlands ein starker Wind dichte Wolken und Schauerstaffeln über den Himmel, während in der Südwesthälfte sommerliches Wetter herrschte. Göttingen lag im Übergangsbereich in einem Mix aus Sonne und Wolken bei verhaltenen, aber recht angenehmen Tagestemperaturen.In den kommenden Tagen zieht das Skandinavientief Richtung Weißrussland und macht den Weg frei für das Sommerhoch, das ab Mittwoch die Sonne und ab Donnerstag die Wärme zurückbringen wird. 4. JuliDer Juni schnell beschrieben wurde von zwei Großwetterlagen geprägt: Einer kühlen und wolkenreichen Phase während der ersten zwei Dekaden und einer heftigen Hitzewelle während der dritten. Das weitgehend wolkenlose und sehr heiße letzte Drittel schob das Sonnenschein- und Temperaturdefizit noch deutlich ins Plus. Nur der Niederschlag blieb unter dem langjährigen Mittel. Grund war zunächst die kühle, advektive Großwetterlage, die wiederholten, aber meist geringen Regen mitbrachte. Während der hochsommerlichen Lage schien meist ganztägig die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Lediglich an den letzten beiden Tagen des Monats fiel während zwei konvektiver Niederschlagsereignisse etwa die Hälfte des im ganzen Juli gefallenen Regens.
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