19. JuniAm Donnerstag stieg das Thermometer erstmals in diesem Kalenderjahr auf genau 30,0°C, streng genommen gab es damit meteorologisch keinen heißen Tag. Erst am Freitag erreichten die Werte mehr als 30°C und damit das Kriterium für diesen Ereignistag. Freitagmorgen entwickelte sich (neben dem äußersten Nordosten Deutschlands) morgens inmitten geringer Bewölkung ein einzelner kreisrunder, etwa 50 km großer Schauer, der genau über uns hinwegzog und eine kleinere Menge Regen hinterließ. Diese Großwetterlage aus feuchtwarmer Subtropikluft mit einzelnen Schauern bei insgesamt freundlichem Grundcharakter setzt sich über das Wochenende hinaus fort. Lediglich die Luftmassen ändern sich allmählich mit der Verlagerung des Hochdruckkerns auf eine Position westlich von uns, so dass etwas weniger warme Luft zu uns gelangt, mit denen das Tagesmaximum ab Sonntag zunächst auf etwas unter 30°Csinkt, um sich im Laufe der Woche auf etwa 25°C einzupendeln.17. JuniBei uns hat sich die großräumige Strömung komplett umgestellt und eine hochsommerliche Wetterlage etabliert. Dabei gerät der größte Teil Europas unter den Einfluss eines Höhenkeils in eine zunächst südwestliche Strömung, mit der vorübergehend subtropische Luft angezapft wird. So steigt auch in Göttingen das Thermometer am Wochenende auf über 30°C.Bereits zu Beginn der neuen Woche zonalisiert sich die Strömung. Dann liegt der gesamte Süden und die Mitte unter einem breiten Höhenrücken in einem strömungsarmen Bereich. Die Temperaturen pendeln sich auf einem recht angenehmen Niveau um die 25°C ein.
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