02. AprilDie Trogwetterlage über Mitteleuropa baut sich ab. Für Samstag simulieren die Modelle je eine Zyklogenese zeitgleich über Island und über der Südspitze Skandinaviens. Dazwischen soll sich ab Dienstag ein Höhenkeil weit nach Noden wölben. Damit wird die Polarfront wieder meridionalisiert (also in Nord-Südrichtung, an den Längengraden ausgerichtet).Zuvor streifen uns Tiefausläufer und sorgen am Samstag und Sonntag für trübe Aussichten, so dass Osterfeuer und Nestsuche bei eher nasskalter Witterung stattfinden. Der erwähnte Höhenkeil könnte vor allem am Dienstag und Mittwoch mehr Sonne und trockenes Wetter bringen. Die weiterhin mäandernde Höhenströmung führt kommende Woche erneut zu unbeständigem Wetter im Mittelmeerraum. Vor allem in einem Gebiet von Mallorca bis Zypern sowie im küstennahen Bereich des Nahen Ostens, Ägyptens, Algeriens und Tunesiens gab es bereits in den letzten Woche unngewöhnlich viel Niederschlag. 21. MärzWeiterhin führt die Großwetterlage zu Niederschlägen an gewöhnlich trockenen Urlaubszielen: Über den Kanaren füllt sich allmählich ein abgetrenntes Höhentief auf, das zuvor ungewöhnlich hohe Niederschläge auf den wüstenhaften Inseln gebracht hat. Zeitgleich bleibt das sehr wetteraktive Tief über mit seinem Zentrum über Zypern liegen und soll durch weitere Trogvorstöße noch einige Zeit über dem gesamten östlichen Mittelmeerraum zu wolkenreichem Schauerwetter führen.Für unser Wetter in Mitteleuropa ist zunächst Hochdruckeinfluss für freundliches Wetter verantwortlich. Ab Wochenmitte zeigen die Simulationen einen sehr kühlen Witterungsabschnitt.
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