7. JuliEine neue Großwetterlage baut sich über Europa auf: Eine Hochdruckbrücke mit Schwerpunkt über den Britischen Inseln wird flankiert von einem Tief über Madeira und einem weiteren über Osteuropa. Diese Konstellation könnte recht stabil werden und führt dazu, dass der Iberische Halbinsel und Südfrankreich eine extreme Hitzewelle bevorsteht, da das atlantische Tief an seiner Ostflanke Luftmassen aus der Sahara nach Norden führt. Über Skandinavien und dem nördlichen Mitteleuropa bleiben die Werte deutlich angenehmer, da sich zwischen dem britischen Hoch und dem baltischen Tief eine schwache nördliche Strömung etabliert. Die Grenze verläuft vermutlich (mit dynamischen Bewegungen) quer über Deutschland und führt das Temperaturgefälle von Südwest nach Nordost fort, das bereits seit längerer Zeit Deutschland in einen heißen Oberrheingraben und ein kühles Brandenburg teilt. Mit der in Klammern erwähnten unsicheren Wetterdynamik könnte das für Göttingen eine hochsommerlich warme, sonnige Phase ohne extreme Hitze bedeuten.5. JuliÜber Skandinavien drehte sich während der letzten Tage ein Tiefdruckgebiet. Zwischen ihm und hohem Luftdruck im Südwesten Europas hat sich in einem Bereich zwischen Ostsee und der Mitte Deutschlands ein recht steiler Luftdruckgradient aufgebaut und zu einer lebhaften nordwestlichen Strömung geführt. Nicht untypisch für die Jahreszeit trieb im Nordosten Deutschlands ein starker Wind dichte Wolken und Schauerstaffeln über den Himmel, während in der Südwesthälfte sommerliches Wetter herrschte. Göttingen lag im Übergangsbereich in einem Mix aus Sonne und Wolken bei verhaltenen, aber recht angenehmen Tagestemperaturen.In den kommenden Tagen zieht das Skandinavientief Richtung Weißrussland und macht den Weg frei für das Sommerhoch, das ab Mittwoch die Sonne und ab Donnerstag die Wärme zurückbringen wird.
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