Auf der Vorderseite eines atlantischen Tiefs gelangen wir in eine milde Südwestströmung. Der über uns liegende Hochdruckkeil ist relativ schwach ausgeprägt, so dass Wolken und Schauerneigung ein Thema bleiben. Durch die stark mäandrierende Frontalzone tropfen immer wieder kleine Höhentiefs ab, die eine mittelfristige Prognose erschweren. So gehen die Modelle bereits ab dem Wochenende stark auseinander. Bis dahin bleibt in Göttingen das Wetter tagsüber mild, nachts frostfrei bei zu Wolken neigenden Wetter mit einzelnen Schauern.
11. April
Über Schottland liegt erneut ein Sturmtief. Seine Ausläufer drücken in abgeschwächter Form von Westen gegen die Hochdruckbrücke über Mitteleuropa. Mit einer gesamten Ostverlagerung der großräumigen Strömung bleibt der unbeständige Charakter zunächst erhalten. Alledings findet gerade die nächste Zyklogenese über Neufundland statt. Mit einem für Montag prognostizierten Kerndruck von etwa 960 hPa wird es das steuernde Zentrum und nach vorsichtigen Prognosen eine leicht unbeständige Südwestlage über Deutschland etablieren. Steigende Temperaturen in der kommenden Woche sehen mehrere Modelle, uneinig sind sie bei Schauern und Wolkenanteil.