1. JuniIm Vergleich zum langjährigen Mittel regnete es im Mai in Göttingen 111 mm (187 %). Damit ist das Defizit der Monate März und April wieder ausgeglichen. Mit jeweils einem leichten Wärme- und Sonnenüberschuss herrschte ideales Wachstumswetter und die Natur ist gut vorbereitet auf den bevorstehenden Hochsommer.Über dem Atlantik hat sich ein Trog mit mehreren Tiefdruckkernen etabliert. Er kommt im Laufe der Woche nach Osten voran, mit der größten Annäherung am Donnerstag, bevor sich das ganze System wieder nach Westen zurückverlagert. Bis Freitag bleibt es wolkereich und nur mäßig warm. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erwarten die Modelle erneut länger anhaltenden Regen, sonst bleibt es bei kurzen Schauern. 28. MaiEin Hoch mit Zentrum über Mitteleuropa sorgt in weiten Teilen Mittel-, West- und Südeuropas für nahezu wolkenloses Wetter. Der lange sehr ortsfeste Kern, eine große Fläche mit geringem Luftdruckgradient (und entsprechend windschwachen Tagen), der hohe Sonnenstand und die kurzen Nächte sind die Faktoren, die Voraussetzung für die Entstehung einer extremen Hitzeglocke sind, wie vom 25. bis 30. Juni 2021 in Kanada. In Regionen wie Bordeaux und Nouvelle-Aquitaine wurden bis zu 36,4°C gemessen. In La Trimouille (Vienne) wurden sogar lokale Höchstwerte von 39,3°C erreicht. Sogar in London stieg das Thermometer auf mehr als 35°C.In Göttingen haben wir einen heißen Tag knapp verpasst (29,2°C), dannach floß mit einer nördlichen Strömung ab Donnerstag kühlere Luft zu uns. Das Hochdruckgebiet zieht sich nun auf den Atlantik zurück. So kommen wir in den Hebungsbereich schwacher Tiefs, auf deren Vorderseite in einer weiterhin strömungsschwachen Zone Schauer und Gewitter entstehen, die auch bei uns für einige Millimeter Regen sorgen könnten. Bei leicht wechselhaftem Charakter mit einem Sonne-Wolken-Mix und mäßig warmen Temperaturen erwarten die Modelle recht typisches Wetter für Ende Mai.
|
|