02. MärzDer Februar 2026 war kurzgefasst in Göttingen zu mild (2,9°C, Abweichung +2,0 K), zu nass (70,8 mm = 181 %) und zu trübe (50,2 Stunden Sonnenschein = 72%). Verantwortlich war eine wochenlang anhaltende Grenzwetterlage zwischen Kaltluft im Nordosten und milder Luft im Südwesten. Während der meisten Zeit lag Südniedersachsen genau auf der trennenden Linie unter einer meist geschlossenen Wolkendecke und wiederholten Niederschlägen.Ganz anders die Großwetterlage zur Zeit: Ein Hoch mit Schwerpunkt über Tschechien liegt nahezu ortsfest und lenkt die Strömung in Form eines Omegas rund um Mitteleuropa. Diese nach dem griechischen Buchstaben benannte Wetterlage ist für ihre Beständigkeit bekannt. Abgesehen von einigen Wolkenfeldern bleibt bis zum Wochenende das tagsüber milde und nachts zu Bodenfrost neigende Wetter erhalten. 01. MärzHoher Luftdruck und Warmluft haben zu einem ungewöhnlich milden Abschluss des meteorologischen Winters geführt. Mit 18,1°C wurde der drittwärmste Februartag seit Beginn der Messungen in Göttingen erreicht nach 2021 (19,1°C) und 2019 (18,6°C).Weite Bereiche Mittel- und Südeuropas genießen frühlingshaftes Wetter. Über Marokko liegt erneut ein recht wetterwirksames Tief, an dessen Nordflanke über der Meerenge von Gibraltar stürmische Ostwinde wehen. Mit einer erwarteten Bewegung nach Norden stehen der Iberischen Halbinsel erneut stärkere Niederschläge bevor. Bei uns geht das Frühlingswetter in die zweite Woche. Bis Donnerstag stehen die Chancen auf milde und sonnige Tage gut, die Nächte bleiben der Jahreszeit entsprechend ohne schützende Wolken kalt mit Bodenfrost.
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