15. SeptemberDie letzten zwei Septemberwochen neigen statistisch am stärksten im Jahr zu beständigem ruhigen Wetter. Die Singularität ist allgemein bekannt als Altweibersommer. Wie bestellt baut sich nach übereinstimmenden Berechnungen der großen Wettermodelle vermutlich ab Sonntag über Mitteleuropa ein Hochdruckgebiet auf. Über den Schwerpunkt sind sich die Modelle uneinig, so dass die Position der Achse eines Trogvorstoßes über dem Baltikum und die Luftmassenverteilung noch als Unsicherheiten in der Prognose bestehen bleiben.Bis es soweit ist, müssen wir uns mit den Ausläufern eines Tiefs bei den Hebriden begnügen, die neben viel Wolken und deutlich kühlerer Luft als zu Wochenbeginn auch etwas Regen im Gepäck haben. Auch dieser Niederschlag wird nicht reichen, um den noch immer sommerlich trockenen Boden in Tiefen jenseits der 10 cm zu durchdringen. 10. SeptemberWie von den Modellen ziemlich gut erfasst, hinterließ sowohl die zu Gewitter neigende schwülheiße Luft an der Vorderseite, als auch der Kalfrontdurchgang, als auch das nachfolgende Rückseitenwetter kaum messbare Niederschlagsmengen in Göttingen. Trocken bleibt es auch in den kommenden beiden Tagen: Über weiten Teilen West-, Süd- und Mitteleuropas bildet sich eine Hochdruckbrücke, die voraussichtlich bis Dienstag Bestand haben wird und für relativ warmes Spätsommerwetter mit einem Sonne-Wolken-Mix sorgt. Unterbrochen wird diese Lage am Sonntag von einem auf den Bodenwetterkarten kaum sichtbaren Trogvorstoß, der in großer Übereinstimmung der Modelle die Schauer- und Gewitterneigung am Sonntag steigen lässt. Die verschiedenen Läufe simulieren dabei Regenmengen für Südniedersachsen zwischen 5 und 10 mm.
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