08. MärzDas bestimmende Hoch zieht nun nach Osten ab, das stabile, omegaförmige Strömungsmuster zonalisiert sich allmählich. Die seit Februarende andauernde antizyklonale Großwetterlage bescherte uns einen lang anhaltenden Vorfrühling mit einem Wärmeüberschuss von knapp 3 K, trotz regelmäßigem leichten Nachtfrosts. Da die Wetterlage bis Mittwoch anhalten wird, wird sich die erste Monatsdekade ohne messbaren Niederschlag verabschieden.Ab Donnerstag erreicht uns voraussichtlich kühlere Luft, die Saharastaub und schlechte Luftqualität mit der Wärme nach Süden abdrängen wird. Allerdings zeigen auch danach die Simulationen nur geringe Niederschläge. Genaueres wird sich bis zur Wochenmitte zeigen. 02. MärzDer Februar 2026 war kurzgefasst in Göttingen zu mild (2,9°C, Abweichung +2,0 K), zu nass (70,8 mm = 181 %) und zu trübe (50,2 Stunden Sonnenschein = 72%). Verantwortlich war eine wochenlang anhaltende Grenzwetterlage zwischen Kaltluft im Nordosten und milder Luft im Südwesten. Während der meisten Zeit lag Südniedersachsen genau auf der trennenden Linie unter einer meist geschlossenen Wolkendecke und wiederholten Niederschlägen.Ganz anders die Großwetterlage zur Zeit: Ein Hoch mit Schwerpunkt über Tschechien liegt nahezu ortsfest und lenkt die Strömung in Form eines Omegas rund um Mitteleuropa. Diese nach dem griechischen Buchstaben benannte Wetterlage ist für ihre Beständigkeit bekannt. Abgesehen von einigen Wolkenfeldern bleibt bis zum Wochenende das tagsüber milde und nachts zu Bodenfrost neigende Wetter erhalten.
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