Wie von den Modellen ziemlich gut erfasst, hinterließ sowohl die zu Gewitter neigende schwülheiße Luft an der Vorderseite, als auch der Kalfrontdurchgang, als auch das nachfolgende Rückseitenwetter kaum messbare Niederschlagsmengen in Göttingen. Trocken bleibt es auch in den kommenden beiden Tagen: Über weiten Teilen West-, Süd- und Mitteleuropas bildet sich eine Hochdruckbrücke, die voraussichtlich bis Dienstag Bestand haben wird und für relativ warmes Spätsommerwetter mit einem Sonne-Wolken-Mix sorgt. Unterbrochen wird diese Lage am Sonntag von einem auf den Bodenwetterkarten kaum sichtbaren Trogvorstoß, der in großer Übereinstimmung der Modelle die Schauer- und Gewitterneigung am Sonntag steigen lässt. Die verschiedenen Läufe simulieren dabei Regenmengen für Südniedersachsen zwischen 5 und 10 mm.
06. September
Im Seegebiet zwischen Island und den Britischen Inseln ist ein kräftiges Tief entstanden, das auf der Vorderseite einen langwelligen Keil aufwölbt. Warmluftadvektion und großflächiges Absinken sorgen in Göttingen für zwei spätsommerliche Tage, bevor das Tief unter Auffüllung Richtung Skandinavien ziehen wird und auf seiner Rückseite wieder etwas kühlere und wolkenreichere Luft zu uns gelangt. Weiterhin simulieren fast alle Modelle geringe Niederschlagsmengen für den gesamten Vorhersagezeitraum der kommenden Woche. Die Pegelstände dürften damit in den Schlagzeilen bleiben.