04. AprilZwischen einem Tief über Island und einem weiteren über Nordost-Europa wölbt sich in den kommenden Tagen ein Hochdruckkeil weit nach Norden. Diese Situation führt bei uns in der kommenden Woche zu einem recht freundlichen Witterungscharakter.Sollte sich eine sogenannte Omegaströmung etablieren, ist von einer stabilen Konstellation auszugehen. Alle drei großen Modelle rechnen jedoch damit, dass der Keil sich nach Skaninavien wölbt und die frontale Höhenströmung auf eine südliche Bahn lenkt. Damit entsteht ein großer bogenförmiger Bereich unbeständigen Wetters von Spanien über das gesamte Mittelmeer und die Türkei hinauf bis nach Belarus. Ab Wochenmitte unterscheiden sich die Modelle in Bezug auf die Lage des umströmten Hochs. Auch der Vorstoß kälterer Luftmassen nach Mitteleuropa ist nicht ausgeschlossen. 02. AprilDie Trogwetterlage über Mitteleuropa baut sich ab. Für Samstag simulieren die Modelle je eine Zyklogenese zeitgleich über Island und über der Südspitze Skandinaviens. Dazwischen soll sich ab Dienstag ein Höhenkeil weit nach Noden wölben. Damit wird die Polarfront wieder meridionalisiert (also in Nord-Südrichtung, an den Längengraden ausgerichtet).Zuvor streifen uns Tiefausläufer und sorgen am Samstag und Sonntag für trübe Aussichten, so dass Osterfeuer und Nestsuche bei eher nasskalter Witterung stattfinden. Der erwähnte Höhenkeil könnte vor allem am Dienstag und Mittwoch mehr Sonne und trockenes Wetter bringen. Die weiterhin mäandernde Höhenströmung führt kommende Woche erneut zu unbeständigem Wetter im Mittelmeerraum. Vor allem in einem Gebiet von Mallorca bis Zypern sowie im küstennahen Bereich des Nahen Ostens, Ägyptens, Algeriens und Tunesiens gab es bereits in den letzten Woche unngewöhnlich viel Niederschlag.
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