22. JanuarÜber dem westlichen Mittelmeer gibt es derzeit eine Serie markanter Trogvorstöße bis ins nördliche Afrika. Sie bringen der Iberischen Halbinsel, Marokko, Tunesien, später auch weiter östlich Italien und dem Balkan die wichtigen Winterniederschläge, teilweise aber auch unwetterartig. Über Deutschland liegt derzeit die westliche Grenze strengen Frostes, der über eine Strecke von 8000 km bis an den Pazifik reicht. An dieser Grenze ändert sich vorerst wenig, so dass die Niederschläge, die zunächst nur gering, ab Montagnacht aber auch stärker werden könnten, in Göttingen vermutlich als Schnee fallen.21. JanuarÜber weiten Teilen der eurasischen Landfläche hat sich der Winter fest etabliert. In den kontinental geprägten Klimazonen der gemäßigten und polaren Breiten überschreitet die Abkühlung zur Zeit ihren Höhepunkt. Bereits im Februar macht sich der steigende Sonnenstand in den Temperaturen bemerkbar, während das Meer etwa einen Monat hinterherhinkt. In Asien herrscht verbreitet Dauerfrost bis zum 30. Breitengrad, was einer Linie Kairo-Kanarische Inseln entspricht und uns einmal mehr zeigt, wie sehr wir vom nahen Atlantik und dem Wärmeband des Golfstroms profitieren.In den kommenden Tagen verbleibt Göttingen zunächst im Übergangsbereich zwischen milder Luft im Südwesten und deutlich kühlerer Luft im Nordosten. Dabei kann sich bei recht durchschnittlichen Temperaturen am Donnerstag erneut die Sonne durchsetzten, bevor die Witterung leicht unbständig werden wird.
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